Use Case für Unternehmen

Diktieren statt Tippen. Weniger Krankheitstage durch Spracheingabe.

Muskel-Skelett-Erkrankungen verursachen in Deutschland fast jeden fünften Krankheits-Tag. Wortflink ist eine Spracheingabe-Lösung für Windows, die das Tipp-Volumen Ihrer Mitarbeiter reduziert und repetitive Belastung von Hand und Unterarm senkt. Mit Hosting in Deutschland und EU-Datenschutz.

Die Zahlen

Was Tipp-Belastung Unternehmen kostet

Drei Kennzahlen aus deutschen Primärquellen, die das Ausmaß der Belastung durch repetitive Bildschirmarbeit dokumentieren.

19,8 %

aller Fehltage in Deutschland 2024 entfielen auf Muskel-Skelett-Erkrankungen, der höchste Anteil aller Krankheits-Kategorien. [1]

21 Mio.

Beschäftigte in Deutschland arbeiten am Bildschirm. Repetitives Tippen und einseitige Maus-Belastung sind die Haupt-Risikofaktoren für Beschwerden der oberen Extremitäten. [2]

144 € bis 249 €

Produktionsausfall- bzw. Bruttowertschöpfungs-Verlust pro Krankheitstag, laut Schätzung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. [3]

Wie Wortflink hilft

Drei konkrete Effekte für die Mitarbeiter-Gesundheit

Freihändig arbeiten

Wortflink wird per Hotkey aktiviert (Standard: Strg+Win). Halten, sprechen, loslassen, der Text landet im aktiven Fenster. Hände bleiben frei, keine kontinuierliche Tipp-Belastung.

Bewegung am Arbeitsplatz

Mit einem Headset oder Lavalier-Mikrofon können Mitarbeiter beim Diktieren stehen, gehen oder Position wechseln. Statt acht Stunden in starrer Sitzhaltung am Tisch zu kleben.

Weniger Tipp-Volumen

Spracheingabe erreicht 100-150 Wörter pro Minute, Tippen typisch 30-45 Wörter. Damit wird die Anzahl der täglichen Tastaturanschläge spürbar reduziert, was die Belastung der Hand- und Unterarm-Muskulatur senkt.

ROI-Rechnung

Was Wortflink kostet, was es zurückbringt

Eine konservative Beispielrechnung mit Annahmen, die alle aus deutschen Primärquellen stammen.

Annahmen
  • 5 Mitarbeiter im Büro mit hoher Tipp-Belastung
  • 1 vermiedener Krankheits-Tag pro Mitarbeiter pro Quartal durch reduzierte Tipp-Belastung
  • 144 € Produktionsausfall pro Krankheitstag (BAuA-Untergrenze)
Rechnung
Vermiedene Krankheits-Tage pro Jahr 5 × 4 = 20 Tage
Eingesparter Produktionsausfall 20 × 144 € = 2.880 €
Wortflink-Kosten (5 Lizenzen × 12 Monate × 9 €) 540 €
Netto-Ersparnis pro Jahr 2.340 €
Return on Investment ~5×

Bei der höheren BAuA-Schätzung (249 € Bruttowertschöpfungs-Verlust pro Krankheits-Tag) liegt die jährliche Ersparnis bei 4.440 €, der ROI bei rund 9×. Quelle: [3]

Ehrlich

Was Wortflink nicht ist

Wir wollen keinen falschen Eindruck erwecken, was eine Diktier- Software leisten kann und was sie nicht leistet.

Kein Ersatz für Ergonomie-Hardware

Wortflink ist eine Software-Lösung, die das Tipp-Volumen reduziert. Eine ergonomische Tastatur, eine Vertikal-Maus oder ein höhenverstellbarer Tisch bleiben sinnvoll. Wortflink ist Komplement, nicht Ersatz.

Kein medizinisches Tool

Wortflink ist keine medizinische Behandlung und keine Ergotherapie. Bei akuten Beschwerden, RSI-Verdacht oder Karpaltunnelsyndrom ist eine ärztliche Abklärung nötig. Wortflink kann Belastung reduzieren, aber keine Heilung leisten.

Verträglichkeit prüfen

Nicht jeder Mitarbeiter wird mit Spracheingabe schneller arbeiten als mit der Tastatur. Stille Großraumbüros sind ein Hindernis, ebenso starke Akzente oder Sprachstörungen. Eine Pilotphase mit interessierten Mitarbeitern empfehlen wir vor einer breiten Einführung.

FAQ

Häufige Fragen aus Unternehmen

Können wir Wortflink für mehrere Mitarbeiter beziehen?
Aktuell gibt es Wortflink als Einzel-Lizenz für 9 € pro Monat netto pro Mitarbeiter. Für Volumen-Anfragen ab fünf Lizenzen schreiben Sie uns kurz an info@wortflink.de. Wir bauen das B2B-Pricing-Tier gerade aktiv auf und besprechen Anfragen direkt.
Ist Wortflink DSGVO-konform für den Unternehmens-Einsatz?
Ja. Server in Deutschland (Hetzner, Falkenstein), KI-Spracherkennung über Mistral in Frankreich. Kein US-Anbieter in der Datenkette, kein CLOUD-Act-Konflikt. Auf Anfrage erstellen wir einen Auftragsverarbeitungs-Vertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO.
Wie läuft die Einführung im Unternehmen ab?
Wortflink ist eine schlanke Windows-Installation ohne Server-Komponente, jeder Mitarbeiter installiert sie selbst über den Wortflink-Installer. Die Anmeldung erfolgt mit der Geschäfts-E-Mail-Adresse. Eine Pilotphase mit drei bis fünf Mitarbeitern für zwei Wochen reicht typischerweise, um den Mehrwert vor einer breiten Einführung zu validieren.
Werden diktierte Inhalte gespeichert?
Audio-Aufnahmen werden grundsätzlich nicht persistiert. Sie werden zur Spracherkennung an Mistral übergeben und nach der Verarbeitung verworfen. Der erkannte Text wird ebenfalls nicht von uns gespeichert, er landet direkt in der aktiven Anwendung des Mitarbeiters. Wir speichern lediglich Verbrauchs-Statistiken (Anzahl der Diktate pro Konto) zur Abrechnung, ohne Inhalt.
Welche Hardware brauchen die Mitarbeiter?
Ein normales Headset oder ein Tisch-Mikrofon reicht. Für Bewegung im Raum empfiehlt sich ein Funk- oder Bluetooth-Headset, ab etwa 80 € pro Mitarbeiter sind brauchbare Modelle erhältlich. Eine bestehende Webcam mit Mikrofon kann ebenfalls genutzt werden, die Erkennungs-Qualität ist dann etwas niedriger.
Können Mitarbeiter Wortflink auch im Home-Office nutzen?
Ja, die Lizenz ist personenbezogen und funktioniert auf jedem Windows-Rechner mit Internetverbindung. Im Home-Office ist die Akustik-Qualität meist sogar besser als im Großraumbüro, was die Erkennungs-Rate verbessert.
Was ist mit Mitarbeitern auf Mac oder mobil?
Wortflink ist aktuell ausschließlich für Windows verfügbar (Windows 11, abwärtskompatibel mit Windows 10). Mac- und Mobile-Support sind nicht in der Quartals-Roadmap. Für gemischte Belegschaften ist Wortflink also nur für die Windows-Anteile eine Option.
Quellen

Belege für jede Aussage

Alle Statistiken und Aussagen auf dieser Seite sind mit deutschen und EU-Primärquellen belegt. Stand der Recherche: April 2026.

  1. [1] AOK Fehlzeiten-Report 2024 mit der Aussage zu Muskel-Skelett-Erkrankungen als häufigster Krankheits-Ursache (19,8 % aller Fehltage) · www.aok.de/pp/gg/update/fehlzeiten-2024/ · abgerufen April 2026
  2. [2] BAuA-Übersicht zu Muskel-Skelett-Erkrankungen, mit der Angabe von 21 Mio. Bildschirm-Beschäftigten in Deutschland und Repetitivität als Risikofaktor · www.baua.de/DE/Themen/Arbeit-und-Gesundheit/Muskel-Skelett-Erkrankungen/Muskel-Skelett-Erkrankungen.html · abgerufen April 2026
  3. [3] BAuA-Schätzung zu volkswirtschaftlichen Kosten pro Krankheitstag (144 € Produktionsausfall, 249 € Bruttowertschöpfungs-Verlust) · www.baua.de/DE/Themen/Monitoring-Evaluation/Zahlen-Daten-Fakten/Kosten-der-Arbeitsunfaehigkeit · abgerufen April 2026
  4. [4] DGUV zu Muskel-Skelett-System und Arbeit, mit Hinweis auf Repetitivität als zentralen Risikofaktor und der Statistik dass Bei Beschäftigten über 55 Jahren MSE über 35 % der AU-Tage ausmachen · www.dguv.de/de/praevention/themen-a-z/muskel-skelett-system/index.jsp · abgerufen April 2026
  5. [5] EU-OSHA-Bericht zu arbeitsbedingten Muskel-Skelett-Erkrankungen mit der Angabe von drei aus fünf Beschäftigten in der EU mit MSE-Beschwerden · osha.europa.eu/sites/default/files/Work-related_MSDs_prevalence_costs_and_demographics_in_the_EU_report.pdf · abgerufen April 2026
  6. [6] Institut der deutschen Wirtschaft, Übersicht zu den Kosten von Krankheitsfehlzeiten für Arbeitgeber in Deutschland · www.iwd.de/artikel/was-krankheiten-die-arbeitgeber-kosten-498293/ · abgerufen April 2026

14 Tage testen, dann selbst entscheiden.

Schreiben Sie uns kurz an info@wortflink.de für eine Pilotphase mit Ihrem Team. Oder laden Sie sich direkt eine Einzel-Lizenz herunter und probieren Sie es aus.

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