SmartScreen oder Antivirus blockt den Installer

Wortflink ist seit Version 0.4.1 mit IAP-IT-Zertifikat signiert. Falls SmartScreen oder dein Antivirus dennoch zickt, hier die Lösung.

Wortflink ist seit Version 0.4.1 mit einem Authenticode-Zertifikat auf den Namen IAP-IT signiert (ausgestellt von Microsoft ID Verified CS AOC CA 03 über die Microsoft Identity Verification Root CA 2020). Beim Installieren zeigt Windows daher in der Regel direkt „Verifizierter Herausgeber: IAP-IT” im UAC-Dialog. Eine SmartScreen- Warnung wie früher („Der Computer wurde durch Windows geschützt”) ist für die Mehrheit der Downloads weg.

In ein paar Sonderfällen kann es trotzdem noch zu einer Meldung kommen. Hier die häufigsten und was zu tun ist.

Fall 1: SmartScreen zeigt „Diese App wurde von wenigen Personen heruntergeladen”

Was du siehst: Eine dezentere Warnung als früher, die zwar das Zertifikat erkennt („IAP-IT”), aber darauf hinweist, dass Wortflink noch nicht oft genug heruntergeladen wurde.

Warum: SmartScreen-Reputation ist identitätsgebunden und baut sich über Download-Volumen auf. Direkt nach dem Cert-Setup hat unsere Identity Validation noch keine kumulierte Reputation. Mit jedem weiteren Download bei realen Nutzern legt Microsoft Reputation drauf. Übliche Schwelle: einige tausend Downloads.

Was du machst:

  1. Auf Weitere Informationen klicken
  2. Trotzdem ausführen anklicken
  3. Installation läuft normal durch, „IAP-IT” bleibt als verifizierter Herausgeber sichtbar

Sobald die Schwelle erreicht ist, verschwindet auch dieser Hinweis von selbst. Da unsere Reputation an die Identity Validation (Validation-ID 2a0b3daa-50da-4239-b1c3-9968b1f55686, gültig bis 31.07.2028) gebunden ist, bleibt sie auch beim automatischen Cert-Renewal alle 3 Tage erhalten.

Fall 2: Antivirus-Software (Avira, Norton, Kaspersky, etc.)

Manche AV-Tools haben eigene Reputations-Datenbanken unabhängig von SmartScreen. Selbst signierte Software kann dort kurzfristig in Quarantäne landen, wenn das spezifische Cert oder die Software-Hash noch nicht im AV-Index ist.

  • Avira: in der Avira-Oberfläche unter „Quarantäne” die Datei freigeben oder den Wortflink-Ordner als Ausnahme hinzufügen
  • Norton: Quarantäne-Liste öffnen, Wortflink-Datei wiederherstellen
  • Kaspersky: in den Bedrohungs-Berichten die Aktion auf „Erlauben” setzen
  • Windows Defender: ist der gleiche Mechanismus wie SmartScreen, einmal „Trotzdem ausführen” reicht

Fall 3: Mein AV blockt aktiv und schickt die Datei nicht zurück

Schreib uns mit AV-Name + Version an info@wortflink.de. Wir reichen die signierte Datei beim AV-Anbieter zur Whitelist-Prüfung ein. Bei mehreren Tools hat das zu einem dauerhaften Whitelist-Eintrag geführt.

Wie du sicher gehen kannst, dass deine Datei echt von uns ist

  • Quelle: Lade Wortflink ausschließlich von wortflink.de/download oder direkt aus dem GitHub-Release bei github.com/Adm-ctrl/wortflink/releases
  • Signatur prüfen: Rechtsklick auf die .exeEigenschaften → Digitale Signaturen → Details → Zertifikat anzeigen. Aussteller-Kette muss enden bei „Microsoft Identity Verification Root Certificate Authority 2020”, der Empfänger („Issued to”) muss „IAP-IT” sein.
  • VirusTotal: Datei auf virustotal.com hochladen, gegen 60+ Engines prüfen lassen

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